Let’s Talk Music: Wie klingen Sterne?

Gesprächskonzert: Let’s Talk Music mit Claudia Janet Birkholz, Klavier.
Gast: Matti Wiemers, stellvertr. Direktor des Olbers-Planetariums
Werke: von Olivier Messiaen, Tōru Takemitsu, Béla Bartók und George Crumb.
Live am Klavier gespielt.
Donnerstag, 26. Februar 2026, 19 Uhr
Weserburg Museum für moderne Kunst / Hans-Otte-Klanghaus
Teerhof 20, 28199 Bremen

Vorverkauf über www.nordwest–ticket.de
(Eintrittspreise plus 1,50 € Buchungsgebühr)

Der Link folgt in Kürze.

In diesem Gesprächskonzert hinterfragen Pianistin Claudia Janet Birkholz und Matti Wiemers, stellvertretenden Leiter des Bremer Olbers-Planetariums, wie der Kosmos klingt. Was verbindet Sterne, Galaxien und klingende Töne – und wie lässt sich das Unendliche hörbar machen? Es wird der Weltraum tatsächlich zu hören sein, denn die NASA hat Daten des Hubble-Teleskops in Klang – in sogenannte Sonifikationen – umgewandelt.
Außerdem mit Werken von Olivier Messiaen, Tōru Takemitsu, Béla Bartók und George Crumb am Klavier.

Bečvářs Karten als Grundlage für Klavierwerke

Der Astronom Antonín Bečvář, Gründer des Observatoriums von Skalnaté Pleso in der Hohen Tatra, schuf in den 1950er- und 1960er-Jahren monumentale Sternatlanten, die Generationen von Forschenden inspirierten – und auch Künstler. Der amerikanische Komponist John Cage nutzte Bečvářs Karten als Grundlage für seine Klavierwerke Etudes Australes (1974–75) und Etudes Boreales (1978): Musik, die buchstäblich nach den Sternen greift.
Beim Gesprächskonzert werden Auszüge aus diesen faszinierenden Stücken live zu hören sein – im Dialog mit atemberaubenden Himmelsaufnahmen aus den Atlanten Atlas Borealis und Atlas Australis.

Dabei wird auch der Weltraum tatsächlich zu hören sein, denn die NASA hat Daten des Hubble-Teleskops in Klang – in sogenannte Sonifikationen – umgewandelt. Diese Klänge aus dem All werden zum Konzert zu hören sein und mit der Kompositionsweise von John Cage in Beziehung treten.

Matti Wiemers, stellvertretender Direktor des Bremer Olbers-Planetariums, führt durch die Geheimnisse des nächtlichen Firmaments, erzählt von Sternhaufen, Supernovae und der Faszination des Unendlichen – und eröffnet so neue Perspektiven auf das Hören und Sehen. Dazu werden am Flügel Werke erklingen, in denen der Nachthimmel, Licht und Dunkel, Ferne und Nähe musikalisch erfahrbar werden, von Olivier Messiaen, Tōru Takemitsu, Béla Bartók und George Crumb.

Ein Abend zwischen Kunst und Wissenschaft – für alle, die neugierig sind auf den Klang des Himmels.

Karten (15/10 €) für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei Nordwest Ticket sowie an der Abendkasse ab 18.30 Uhr.
In Kooperation mit Weserburg Museum für moderne Kunst
Mit Unterstützung der Hollweg Stiftung, der Sparkasse Bremen und Dr. Gerd Köster.

Viten

Matti Wiemers Olbers-Planetarium Bremen

Matti Wiemers

Nach dem Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover absolvierte Matti Wiemers unter anderem einen Master in Historischer Musikwissenschaft. Neben seiner Tätigkeit als Fachleiter für Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule Bremen ist er seit 2015 stellvertretender Leiter des Olbers-Planetariums Bremen und Lehrer am Alten Gymnasium für Musik, Geographie und Astronomie.

Claudia Janet Birkholz studierte Klavier in Bremen, wo sie an der Hochschule für Künste seitdem als Dozentin für Klavier und Neue Musik arbeitet. Sie spielte auf zahlreichen Festivals und in Ensembles. Seit 2012 ist sie Vorsitzende des Vereins realtime – forum neue musik und künstlerische Leiterin des realtime-festivals in Bremen. Sie initiierte das Format „Let’s Talk Music“, zu dem sie seit 2015 Gäste aus den Bereichen Musik und Wissenschaft einlädt.

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