KÖSTER-PREIS
Wir vergeben 30.000 Euro für das beste Aufführungskonzept
REALTIME 2027 – Internationales Festival für Neue Musik Bremen
Vom 5. bis 9. Mai 2027 feiert Bremen die vierte Ausgabe des Festivals.
Gastland ist diesmal Irland.
Zum vierten Mal wird außerdem der Köster-Preis verliehen – mit einem Preisgeld von 30.000 € für das überzeugendste innovative Musikprojekt.
Der Wettbewerb richtet sich an Künstler:innen der Neuen Musik. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ein neuartiges, interdisziplinäres und performatives 60-minütiges Projekt zu entwickeln.
Die vollständige Ausschreibung zum Köster-Preis 2027 (Deutsch/Englisch) steht hier als PDF zum Download bereit:
Der vom Bremer Unternehmer Dr. Gerd Köster ausgerufene und nach ihm benannte Preis prämiert das innovativste Aufführungskonzept für Neue Musik. Während des „REALTIME 2027 – INTERNATIONALES FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK BREMEN“ wird das Siegerprojekt am Samstag, 8. Mai 2027 uraufgeführt und der Köster-Preis in Höhe von 30.000 Euro feierlich überreicht. Über die Vergabe dieses hochdotierten Förderpreises im Bereich der zeitgenössischen Musik entscheidet eine hochkarätig besetzte Fachjury. Sie beurteilt, welche Künstler:innen den Sieg davontragen und das aktuelle Thema am besten umsetzen konnten.
Das war die Jury des Wettbewerbs 2025
Auch für das kommende Festival konnten wir namhafte Musiker:innen für die Jury gewinnen: Higinio Arrue Fortea, Florian Borchmeyer, Mercedes Diaz Garcias und Elena Mendoza. Sie entscheiden über die Vergabe des Förderpreises.
Wir stellen euch die Künstler in alphabetischer Reihenfolge vor.
Sara Glojnarić
Die vielfach ausgezeichnete Komponistin Sara Glojnarić zählt zu den markanten Stimmen der jungen internationalen Gegenwartsmusik. Mit Werken für führende Ensembles und Auftritten bei renommierten Festivals verstärkt sie die Jury des realtime-festivals 2027.
Rolf C. Hemke
Der Theatermacher und Kurator Rolf C. Hemke bringt langjährige Erfahrung aus internationaler Festivalarbeit, Dramaturgie und künstlerischer Leitung in die Jury des realtime-festivals 2027 ein.
Mercedes Diaz Garcias
Die Dirigentin Mercedes Diaz Garcias steht für internationale Erfahrung, zahlreiche Uraufführungen und eine besondere Leidenschaft für zeitgenössische Musik. Als Jury-Mitglied des realtime-festivals 2027 bringt sie eine außergewöhnliche Perspektive aus Konzertsaal, Lehre und Ensemblearbeit ein.
Roland Quitt
Dramaturg, Kurator und langjähriger Impulsgeber des zeitgenössischen Musiktheaters: Roland Quitt bringt umfassende Erfahrung aus Produktion, Festivalarbeit und internationaler Vernetzung in die Jury des realtime-festivals 2027 ein.
RÜCKBLICK KÖSTER-PREIS 2023
Das war das Sieger:innenprojekt des Köster-Preises 2023
Seit Beginn des Jahres 2022 konnten sich internationale Teams mit einem neuartigen Aufführungskonzept für Neue Musik bewerben, um den diesjährigen Köster-Preis zu gewinnen. Eine international besetzte Experten-Jury ermittelte das Siegerprojekt, das am Samstag, 20. Mai, um 20 Uhr in der Schaulust in Bremen während des „realtime-festivals“ uraufgeführt wird.
In SWANGATE des Ensembles COCAINE HIPPOS hat eine künstliche Intelligenz die Welt in Form von Robotervögeln erobert, mit denen nur über Ton kommuniziert werden kann. Die Welt ist nach außen abgeschottet, Szenarien werden im Inneren diskutiert, eine vermeintliche Sicherheit aufgebaut. Mit dem Erscheinen des Schwarzen Schwans übernimmt eine KI das Szenario. Wo wird sie die Gesellschaft hinführen?
Eine Szene aus der Aufführung „SWANGATE – A GATHERING ABOUT BIRD SONGS AND ANIMATRONICS“.
RÜCKBLICK KÖSTER-PREIS 2021
Das war das Sieger:innenprojekt des Köster-Preises 2021
Im Premierejahr des Köster-Preises anlässlich des ersten realtime-festival 2021 stand das Thema Neue Musik und ihre Umsetzung im Video im Vordergrund.
Zur Verleihung des Köster-Preises 2021 suchten wir den besten Musikfilm für zeitgenössische Musik! Die Gewinner:innen waren Mateusz Pastewka und Bart White aus Polen mit ihrem grandiosen Video The Struggle for Life. Schaut euch hier nochmal das Siegerprojekt des vergangenen Jahres an.
So gängig sie in der Popmusik und anderen Genres sind, so wenig verbreitet sind sie in der aktuellen klassischen und auch in der Neuen Musik: Musikvideos. In ihrem Musikvideo „The Struggle for Life“ stellten sich Mateusz Pastewka und Bart White der Herausforderung und drehten ihren Musikfilm zum Stück „Intrada E Danza“ des deutschen Komponisten Stefan Lindemann.
„The Struggle for life“ von Mateusz Pastewka und Bart White zum Stück „Intrada E Danza“ von Stefan Lindemann
Ein besonderer Moment: Der Sieger des Köster-Preises zusammen mit Dr. Gerd Köster bei der Preisübergabe.
„The Struggle for life“ lässt uns mithilfe genialer Kameraarbeit einen Tag im Leben einer Maus aus der Perspektive des Tieres hautnah erleben. Die Übersetzung musikalischer Charaktere in bewegte Bilder ist durchweg stimmig, wirkt dabei stets organisch und trügerisch leicht. Die sehr musikalische filmische Interpretation von „Intrada E Danza“ ruft beim Anschauen eine breite Palette an Emotionen hervor, was durch die Finesse im Schnitt noch verstärkt wird. Der Überlebenskampf der Maus mit all seinen Tücken wird so zu einem filmischen Tanz, der die Zuschauer:innen bis zum letzten Moment in Atem hält.
The Struggle for Life
Sobald neue Musikstücke entstehen, gehören sie unmittelbar mit dazu und sind Teil unseres Alltags: Musikvideos. So gängig sie in der Popmusik und anderen Genres sind, so wenig verbreitet sind sie in der aktuellen klassischen und auch in der Neuen Musik. In ihrem Musikvideo The Struggle for Life stellten sich Mateusz Pastewka und Bart White der Herausforderung und drehten ihren Musikfilm zum Stück „Intrada E Danza“ des deutschen Komponisten Stefan Lindemann.


