Mit: Mädchenkantorei am Bremer Dom · Christoph Heinrich, Bassbariton · Steffen Ahrens, Gitarre/E-Gitarre · Olaf Tzschoppe, Schlagzeug/Percussion · Claudia Janet Birkholz, Klavier · Tobias Gravenhorst, Orgel
Termin: Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
Ort: St. Petri Dom Bremen
Karten: 20 Euro / ermäßigt 10 Euro · Vorverkauf bei Nordwest Ticket · Abendkasse ab 18 Uhr
Was geschieht, wenn musikalische Avantgarde auf die architektonische Tradition eines jahrhundertealten Kirchenraums trifft? Ein Konzertabend, der mit ungewöhnlichen Klangfarben spielt.
Wenn der Dom zum Resonanzraum wird
Die Auswahl der Komponisten verspricht einen Abend voller Entdeckungen.
John Cage öffnete den Begriff von Musik weit über das traditionell Komponierte hinaus. Stille, Zufall und die Aufmerksamkeit für Klänge, die gewöhnlich überhört werden, gehören zu den zentralen Gedanken seines Werks.
George Crumb entwickelte eine unverwechselbare Klangsprache von großer atmosphärischer Dichte. Ungewöhnliche Spielweisen und feinste Veränderungen der Klangfarbe verleihen seiner Musik eine beinahe räumliche Wirkung.
Frederic Rzewski verband die musikalische Avantgarde immer wieder mit politischen und gesellschaftlichen Fragen. Sein Werk Coming Together, das dem Abend den Titel gibt, zeichnet sich durch zyklische Muster aus, die eine hypnotische und intensive Atmosphäre erzeugen.
Das Programm gliedert sich in drei Teile, jeweils beginnend mit Cages offen angelegtem Five.
Zwischen den Konzertteilen gibt es Pausen mit Getränken – Gelegenheit, sich auszutauschen, Eindrücke zu teilen und den besonderen Abend im Dom gemeinsam ausklingen zu lassen.

Konzert im St-Petri-Dom, Foto: Coati-Group
Programm
1. Teil: 19.00-19.30 Uhr
John Cage (1912-1992): FIVE (1988)
Für fünf beliebige Stimmen oder Instrumente
Frederic Rzewski (1938–2021):
Egyptian Song (1982) für Stimme und Klavier
Prayer to the THOTH
Prayer to Amun
Love Song
Frederic Rzewski (1938–2021):
Nothing Changes (1976) für Stimme und Klavier
Love Song (1987)für Chor und Orgel
– PAUSE –
2. Teil: 19.45-20.15 Uhr
John Cage (1912-1992): FIVE (1988)
Für fünf beliebige Stimmen oder Instrumente
Frederic Rzewski (1938–2021):
Coming Together (1974) für variables Ensemble und Sprecher
Frederic Rzewski (1938–2021):
WH: Love Song (Nr. 3) aus Egyptian Song (1982)
– PAUSE – 15 min
3. Teil: 20.30 – 21.00 Uhr
John Cage (1912-1992): FIVE (1988)
Für fünf beliebige Stimmen oder Instrumente
George Crumb (1929-2022):
Spanish Songbook I, 3 Stücke aus: The Ghosts of Alhambra (2008)
Text von Frederico Garcia Lorca
Frederic Rzweski (1938-2021):
Piano Piece No 4 (1977) für Klavier
John Cage:
Nowht upon Nacht (1984) für Stimme und Klavier
The wonderful widow of eighteen springs (1942) für Stimme und Klavier
Ende gegen 21 Uhr.
Änderungen vorbehalten.
In Zusammenarbeit mit: St. Petri Dom Bremen und realtime – forum neue musik e.v.
Förderung: Angaben folgen

